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Tier stirbt, wie geht´s weiter!

Blackstill

Hauskatze
Hallo Leute,

bin zwar im Moment noch tierisch froh, dass sich meine beiden bester Gesundheit erfreuen und hoffentlich noch viele Jahre leben! Aber trotzdem kommt irgendwann doch der Moment, wo der Abschied naht, sei es wegen einem zu hohen Alter, wegen einer Krankheit oder wegen einen Unfall!

Aber Gedanken sollte man sich vielleicht doch mal machen!

So nun meine Fragen:

1) Sollte dass geliebte Tier lieber in der vertrauten Umgebung sterben, indem der Tierarzt nach Hause kommt oder in der Tierarztpraxis/ Tierklinik?

2) Würdet ihr es zuhause im eigenen Garten beerdigen oder lieber dem Krematorium übergeben? Bzw. den Tierkörper von einen Tierpräperator vorbereiten lassen und dann zuhause hinstellen?

3) Wenn ihr es übers Krematorium macht, Sammelkremierung oder Einzelkremierung?

4) Asche zu euch nach Hause kommen lassen und dann Begraben oder in einer Urne aufbewahren oder auf einen Tierfriedhof begraben?


Gruß Blackstill
 

marion die aus wien

Administrator
Mitarbeiter
für mich mal

1.praxis wenns geht-wohnung soll hier tierarztfreie zone bleiben-so es geht
2.krematorium da kein garten vorhanden
3.einzelkremierung
4.asche wird hier im hof begraben in blumentopf von einem bestimmten gingko
jeder verstorbene lebensmensch hat hier einen gingkobaum
und in den erinnerungsbaum meiner ehemaligen lieblingspatientin=absoluter lebensmensch für mich
kommt die asche meiner kremierten katzis
und für jedes sternenkatzi malt mir die tochter einer freundin einen passenden stein zum gedenken
 

Thizia

Hauskatze
Hallöchen Blackstill,

das ist wirklich kein schönes Thema, aber leider musste ich mich in den vergangenen 2 Jahren einige Male damit konfrontieren. Finde es auch gut, es zu tun - weil wenn es dann echt mal soweit kommt, fällt es oft schwer klare Gedanken zu fassen.

1) Ich habe das individuell nach der Katze entschieden.
Bei Chico war es nicht mehr möglich, ihn nachhause zu bringen - wir mussten ihn leider in der Klinik verabschieden, aber es war sehr friedlich.
Bei Milou war die Diagnose so niederschmetternd, dass es eine Quälerei gewesen wäre, sie wieder nachhause zu holen um es dort zu machen.
Vito hatte schon so schreckliche Angst vor dem Transporter und auch der Artzpraxen, dass er in unserem Bett entschlafen ist.
Piccy hat uns die Entscheidung abgenommen, und ist friedlich auf ihrem Lieblingsplatzerl über die Regenbogenbrücke gewandert...
:cry: Ist immer noch traurig, darüber nachzudenken....

2) Nachdem ich über keinen Garten verfüge und die jetzige Wohnung bestimmt nicht von Dauer ist, habe ich mich bei allen für das Krematorium entschieden.

3) Es wurde jeweils eine Einzelkremierung durchgeführt.

4) Jede Katze habe ich wieder nachhause geholt (die Asche von ihnen). Wenn ich ein passendes Plätzchen für sie finde, werde ich sie dort beisetzen. Tierfriedhof wollte ich nie - bin keine Friedhofgängerin und es ist mir lieber, sie mal an einem Ort zu wissen, der schön ist und keinen so traurigen Beigeschmack mit sich bringt.

Natürlich kann das auch zum Streitthema werden, bzw sieht das jeder anders oder findet es vielleicht sogar übertrieben.
Nur meine Miezen waren für mich immer schon viel mehr als "nur" Haustiere und ich wollte auch ihren letzten Weg so würdevoll wie möglich gestalten. Mache daraus keinen Schrein oder so, aber hätte den Gedanken nicht ertragen, dass sie einfach so entsorgt werden.

Ein wirklich trauriges Thema ... hm ... :sniff:
 

Rusty

Hauskatze
Ich war leider auch in letzter Zeit schon mehrmals in dieser schwierigen Lage und würde, wenns die Situation erlaubt, immer den TA-Hausbesuch dem für alle stressigen letzten Weg in die Ordi vorziehen.

Tiger ist zuhause eingeschlafen, Mimi musste per TA-Hausbesuch eingeschläfert werden, Lucky und Tappsi wurden beide notoperiert (Krebs im Endstadium - wurde erst bei den OP's festgestellt) und ich habe gemeinsam mit den jeweiligen Tierärzten beschlossen, sie nicht mehr aufwachen zu lassen.

Ich habe mich für Einzelkremierung entschieden. Alle Katzen wurden durch die Kremierungsfirma entweder von den Tierkliniken bzw. von zuhause abgeholt, die Asche wurde mir zugestellt. Was ich damit mache, muss ich mir noch überlegen. Vielleicht verstreuen, begraben - weiß nicht. Das ganze ist für mich noch zu frisch und ich kann die Aschesäckchen nichteinmal ansehen, ohne in Tränen auszubrechen. :cry:
 

Humpel

Hauskatze
Das muß jeder für sich selber entscheiden, wie es für ihn richtig ist. Der eine braucht eine Erinnerung, der andere nicht.

Ich persönlich hasse Begräbnisrituale in jeglicher Form.

Ist das geliebte Tier tot, gibt es auch keinen Grund mehr, es zu "behalten". Im Gegenteil, ich persönlich finde das sogar recht sonderbar.
Einzig mein erster Kater wurde in Schwiegerelterns Garten begraben, weil er zuhause gestorben ist, und die Vorstellung, das tote Tier über Wochenende zuhause liegen zu haben (das war vor über zwanzig Jahren, da gabs nix am Woend) war mir unerträglich.

Alle anderen sind sanft in meinen Armen beim Tierarzt entschlafen, und dann der Tierkörperverwertung übergeben worden.
 

Nantosvelta

Hauskatze
Ich denke, dass es immer eine persönliche Sache ist, wie man es haben will - und da sind im Prinzip alle Formen zu akzeptieren.

Ich halte es persönlich wie Humpel.

Für mich ist es wichtiger, das verstorbene Lebewesen im Herzen, vielleicht auch ein Erinnerungsstück zu behalten - der tote Körper ist mir unwichtig. Ich brauche auch keinen Friedhof um einen Platz zum Trauern zu haben, deswegen finde ich auch die Idee mit Friedwäldern gut.

Liebe Grüße
Regia
 

mausbaer

Hauskatze
Bei mir ist alles identisch abgelaufen wie bei Rusty-
Mädl ist zuhause eingeschlafen - Bärli wurde per TA-Hausbesuch eingeschläfert- beide wurden abgeholt.
Die Dame vom Tierkrematorium war wirklich sehr sehr nett und unkompliziert.
Tierkörperverwertung kommt für mich überhaupt nicht in Frage.
Ich liebe meine Fellnasen, und es ist für mich nicht vorstellbar mich derartig respektlos zu verabschieden.
Die Überreste sind jetzt im Garten begraben.Für mich ist das gut so !
aber wie Nantosvelta sagt :"Ich denke, dass es immer eine persönliche Sache ist, wie man es haben will - und da sind im Prinzip alle Formen zu akzeptieren."

glg-p
 

dea

Hauskatze
So nun meine Fragen:

1) Sollte dass geliebte Tier lieber in der vertrauten Umgebung sterben, indem der Tierarzt nach Hause kommt oder in der Tierarztpraxis/ Tierklinik?
Wenn möglich zu Hause, wenn Einschläferung beim TA, dann schauen, dass man einen "Einzeltermin ohne Zeitstress" bekommt.

2) Würdet ihr es zuhause im eigenen Garten beerdigen oder lieber dem Krematorium übergeben? Bzw. den Tierkörper von einen Tierpräperator vorbereiten lassen und dann zuhause hinstellen?

3) Wenn ihr es übers Krematorium macht, Sammelkremierung oder Einzelkremierung?

4) Asche zu euch nach Hause kommen lassen und dann Begraben oder in einer Urne aufbewahren oder auf einen Tierfriedhof begraben?
halte mich für herzlos .. beim TA lassen bzw hinbringen -> Tierkörperverwertung.

Der tote Körper ist eine leere Hülle sonst nix. Das Wesen, dass man so geliebt hat findet man weder an einem Grab noch in einer Urne oder gar Schrein im Wohnzimmer :crazy:
 

Rusty

Hauskatze
Geht eh jeder damit um, wie er es selbst für richtig empfindet. Und zu rechtfertigen braucht sich auch niemand.

Ich versteh ja auch nicht, wenn sich wer ausgestopfte Tiere zuhause aufstellt oder Geweihe aufhängt.
 

dea

Hauskatze
Geht eh jeder damit um, wie er es selbst für richtig empfindet. Und zu rechtfertigen braucht sich auch niemand.
Rechtfertigung war es von mir keine: Mir ists halt wichtig, dass es dem Tier VOR dem Tod und während des Sterbens gut geht .. alles was danach kommt ist nur für uns Menschen und nimmer für den Verstorbenen (egal ob Mensch oder Tier).
 

Thizia

Hauskatze
Das stimmt, alles was man danach tut, macht man in erster Linie für sich bzw für die Familie - je nachdem, wieviele es betrifft.
 

Ragdoll-Perser

Hauskatze
Also ich sehe es auch so, am besten natürlich zu Hause friedlich entschlafen.
Einschläferung beim Tierarzt - meine nimmt sich immer Zeit und hat auch einen eigenen Raum.

Danach sehe ich es ebenso wie Humpel und Dea, ich lasse das Tier beim Tierarzt.
Aber alle Möglichkeiten haben ihre Berechtigung.
Was für mich überhaupt keine Option wäre, ist das Ausstopfen.
 

Julie20

Hauskatze
1. Wahrscheinlich Praxis, aber ich hoffe Audi einen natürlichen Tod ohne Krankheit.

2. Zu erst haben wir selbst keinen Garten und außerdem ist es Verboten, dass man das Haustier im Garten vergräbt. (Bei uns im Ort war das so). Tierverwertungstelle kommt für mich auf keinen Fall in Frage. Ich war mit meinen Eltern mit als wir unseren Kater hier hin gebracht haben. Das war so als würde man einfach einen Müll wegwerfen.

3. Wahrscheinlich Einzel

4. Gute Frage, darüber hab ich mir noch überhaupt keine Gedanken gemacht.
 

Modesty

Hauskatze
Mir behagt der Gedanke auch gar nicht, dass der Körper meines Katers zerhackt und gekocht wird, um der Industrie mal als Alternativbrennstoff zu dienen. Ausstopfen finde ich auch ganz grauslich.

Nein, er bekommt eines Tages eine Feuerbestattung. Seine Asche kommt in ein einfaches Gefäß und wird dann an einem schönen Ort verstreut. Ich denke, so kann ich einmal am besten Abschied von ihm nehmen ...
 
S

Sidhe

Guest
QUOTE=Modesty;835919]Mir behagt der Gedanke auch gar nicht, dass der Körper meines Katers zerhackt und gekocht wird, um der Industrie mal als Alternativbrennstoff zu dienen. Ausstopfen finde ich auch ganz grauslich.

Ihh das wusste ich nicht. Hab immer gedacht die werden nur verbrannt.
 

Bernhard17

Energiebündel
Hallo!
Bei uns wurde früher, da wir einen Bauernhof haben, am Misthaufen beerdigt. Solbald der Mistplatz voll war ging alles ins Feld.
Ist schon grauslich sich das vorzustellen.
Mir sind jetzt nur 2 Kater verstorben.
2012:
Bei ihm wurde ein Magentumor (Faustgroß) festgestellt. Ich war damals 13 Jahre alt und konnte da nicht viel mitreden. Meine Oma brachte ihn zum TA zum einschläfern, aber nicht mehr mit nach Hause. Ich war schockiert als ich nach ein paar Tagen googelte, was mit meinem Kater danach passiert.
2014:
James hatte keine Nierenfunktion mehr (wahrscheinlich). Es ist ja keiner aus meiner Familie zum TA und als er Anzeichen gab, hatte er nurmehr 1 Monat:cry:.
Am Tag als er über die Regenbogenbrücke ging hatte ich ihn in den Händen, trug ihn durchs Haus und schließlich nach draußen in die Scheune. Ein kleiner Trost war, dass seine Seele ein letztes mal durch die Katzenluke wegziehen nach draußen konnte.
Jetzt ist er begraben am Platzt wo ein kleiner Hasenstall war (Er kam im Frühjahr 2014 weg und dann legte er sich immer öfter hin, weil die Sonne sich so schon hinlegte.) Dort haben wir ihn Schließlich in einer großen Schuhschachtel mit einem Heubett und einer Rose beerdigt.
Mir kommen da heute noch die Tränen wenn ich an das ganze denken muss ... :cry:. Nach ein paar Monaten habe ich beschlossen 2 Arten von Blumen hinzusetzten und mit Steinen zu umranden. Im Sommer darauf hatte ich noch ein passendes Kreuz gefunden. Es stehen auch immer frisch gepflückte Blumen dort.
Ich würde mein Tier immer Beerdigen als ganzen Körper mit allen, die mit ihm was zu tun hatten (ganze Familie). Keine Einäscherung, Tierfriedhof und keine Tierverwertungstelle oder ähnliches.

MFG Bernhard17
 

Kartoffelsuppe

Hauskatze
Ich hab meine zwei Prinzessinnen beide einäschern lassen. Tierkörperverwertung kommt gar nicht in Frage... ausstopfen? Üüüühh da schüttelt es mich.
Meine beiden teilen sich eine Urne weil sie im Leben so sehr aneinander hingen und sich immer sehr lieb gehabt haben. Susi ging 2 Jahre vor Jessy. Die im Krematorium waren damals so lieb, haben die "alte" Asche von Susi und die "neue" Asche von Jessy extra für mich zusammen in eine Urne gefüllt.
Beerdigen finde ich auch schön, aber ich hab keinen Garten und in der Urne sind sie immer bei mir und konnten sogar mit nach Deutschland ziehen (bin vor 1 1/2 Jahren dorthin gezogen).
 

dea

Hauskatze
Mir behagt der Gedanke auch gar nicht, dass der Körper meines Katers zerhackt und gekocht wird, um der Industrie mal als Alternativbrennstoff zu dienen.
..
und warum werden die Körperteile zerhackt und "gekocht" (wie du es nennst)?

Weil es gesetzliche Vorschrift ist, Kadaver und Schlachtnebenprodukte zu sterilisieren um die Verbreitung und Resistenzen von Krankheitserregern zu vermeiden.

Klar, dass danach die Körperteile auch weiter verwertet werden. Wie auch der tote Körper in der Erde, der von div Viechereien und Bakterien zerfressen wird.
 

Thaicats

Hauskatze
1) Sollte dass geliebte Tier lieber in der vertrauten Umgebung sterben, indem der Tierarzt nach Hause kommt oder in der Tierarztpraxis/ Tierklinik?

In der vertrauten Umgebung, wenn sich das irgendwie planen lässt. Kein Fahrstress fürs ein eh schon krankes Tier.
In der Tierklinik sind dafür die Randstunden reserviert, wenn sie es im Voraus wissen.
Sie bewahren auch die Tierkörper auf, bis man einen Plan hat, was damit geschehen soll.

2) Würdet ihr es zuhause im eigenen Garten beerdigen oder lieber dem Krematorium übergeben? Bzw. den Tierkörper von einen Tierpräperator vorbereiten lassen und dann zuhause hinstellen?

Ausstopfen, nein.

Beerdigen wäre schön, nur das Plätzchen dafür ist zu weit weg.
Im Dorf wo meine Mutter aufwuchs...
Hunde und Katzen wurden / werden in den Hinterhöfen begraben. Darauf wurden manchmal Steine, Bäume oder Sträucher gepflanzt. Würde ich auch gern machen.
Als Kind hörte ich hinter vorgehaltener Hand von einem alten Mann im Dorf, der einst seinem geliebten Arbeitspferd eine Grube ausgehoben hatte. Seine Ansicht war, das Pferd hätte sich diese Mühe seinerseits verdient.
Die meisten Dorfbewohner fanden das deppert, selbst nach Jahrzehnten.
Verstehe diesen Mann bis heute.

3) Wenn ihr es übers Krematorium macht, Sammelkremierung oder Einzelkremierung?
Einzelkremierung

4) Asche zu euch nach Hause kommen lassen und dann Begraben oder in einer Urne aufbewahren oder auf einen Tierfriedhof begraben?
Habe im Sinn die Asche auszustreuen. Ist bei uns grundsätzlich erlaubt, egal ob Asche von Mensch oder Tier.
Wo, weiss ich noch nicht genau.

 

Modesty

Hauskatze
und warum werden die Körperteile zerhackt und "gekocht" (wie du es nennst)?

Weil es gesetzliche Vorschrift ist, Kadaver und Schlachtnebenprodukte zu sterilisieren um die Verbreitung und Resistenzen von Krankheitserregern zu vermeiden.

Klar, dass danach die Körperteile auch weiter verwertet werden. Wie auch der tote Körper in der Erde, der von div Viechereien und Bakterien zerfressen wird.

Wie würdest du es nennen? Ja, es stimmt natürlich, dass das notwendige Maßnahmen sind. Im Endeffekt ist es sogar für die Umwelt gut. Mir ist es aber trotzdem wesentlich lieber, wenn der Körper später mal verbrannt wird. Was aber nicht heißen soll, dass ich es verwerflich finde, wenn andere auf so eine Bestattung verzichten. Bei einem großen Tier, einem Pferd zum Beispiel, würde sich diese Frage wohl gar nicht stellen. Aber ich für meinen Teil bin froh, dass es mittlerweile diese Angebote von Bestattungsfirmen gibt.
 
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